Feuerwehr Eimeldingen

Presseartikel vom 09.11.2009

Löschangriff vor viel Publikum


EIMELDINGEN (jut). Eins ist klar: Martinshorn und Blaulicht sichern die Aufmerksamkeit ganz vieler Zuschauer, wenn die Jugendfeuerwehr Eimeldingen eine Übung absolviert. In Eimeldingen hatte Familie Egner den Schopf ihres Hauses für einen Einsatz zur Verfügung gestellt.

Der Leiter der Jugendfeuerwehr, der erste Kommandant Sven Herford, hatte zusammen mit dem zweiten Kommandanten Roland Schamberger, Julian Keser, Michelle Zeller und Maschinist Volker Egner den Löschangriff inszeniert. Dabei wurde der Schopf künstlich verraucht, eine Personenrettung war geplant, wofür eine Puppe als "Dummy" herhalten musste.

Die Nachwuchs-Feuerwehrleute starteten nach der Alarmmeldung eine Telefonkette – um kurz nach sechs fuhren zwei Feuerwehrautos mit zwei Mannschaften los, die letzten Meter in den "Eulenspiegel" wurden zur Freude der Jugendlichen das Blaulicht und das Martinshorn zugeschaltet.

Rund 20 "Jungfeuerwehrler" waren dann im Einsatz, rollten Schläuche ab, schlossen den Hydranten an, probten den Löschangriff. "Die Kinder und Jugendlichen machen, soweit es geht, alles allein – wir Erwachsenen greifen nur ein, wenn es Schwierigkeiten gibt", meinte Herford.

Bei dem Einsatz handelte es sich um die letzte der circa 20 Übungen im Jahr. Zwei Gruppen der Jugendfeuerwehr beteiligen sich regelmäßig nicht nur an den Übungen, sondern die Feuerwehr Eimeldingen sorgt auch sonst für Spiel, Sport- und Freizeitspaß für die Zehn- bis 18jährigen.

"Wir sind derzeit bei der Jugendwehr gut aufgestellt, nehmen aber gerne noch weiter Kinder oder Jugendliche, die bei uns mitmachen wollen", lud Herford zum "Schnuppern" ein.

Quelle: Badische Zeitung Online

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